Treffpunkt Religion und Gesellschaft

Die Debatte um das Kölner Beschneidungsurteil hat einmal mehr deutlich gemacht, dass wir in Deutschland eine offene und ehrliche Gesprächskultur brauchen zwischen Menschen, die sich unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen zugehörig fühlen. Weder Abschottung noch gegenseitige Herabsetzung ist ein gangbarer Weg in eine gemeinsam zu gestaltende Zukunft. Auch die an der Oberfläche bleibende Faszination durch den Exotikfaktor einer multikulturellen Gesellschaft reicht nicht aus, um Fremdheitserfahrungen, Erwartungen und Enttäuschungen aneinander angemessen zu bearbeiten.

Wer wir sind

Der Verein „Treffpunkt Religion und Gesellschaft“ wurde am 29. Mai 2012 nach einem zweijährigen Vorlauf gegründet. Die Initiative ging von der Adlershof, später Tempelhof Projekt GmbH aus, die auf das „interreligiöse Kraftfeld“ aufmerksam geworden war, das sich durch die bestehenden Kontakte zwischen der evangelischen Genezareth-Gemeinde und der Sehitlik-Moschee, den umliegenden katholischen Gemeinden sowie dem Sri Ganesha Hindu-Tempel in der Hasenheide gebildet hatte. Der Prozess wurde vom Mobilen Beratungsteam Ostkreuz der Stiftung SPI moderiert und von der Kanzlei RAUE pro bono juristisch begleitet.

Gründungsvollmitglieder des Vereins sind:

  • Evangelischer Kirchenkreis Neukölln (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz)
  • Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin (Diözesankomittee Berlin e.V.)
  • DITIB Landesverband in Berlin (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.)
  • Bahá'i-Gemeinde Deutschland K.d.ö.R.
  • Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.

 

Unsere Ziele

Der Verein „Treffpunkt Religion und Gesellschaft“ bietet eine Plattform, um sich in der Auseinandersetzung über Themen, die Religion und Gesellschaft betreffen, aufeinander einzulassen, Fremdheit wahrzunehmen und auszuhalten, dennoch beieinander zu bleiben und dann die gemeinsame Verantwortung der beteiligten Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften in der bzw. für die Gesellschaft anzunehmen.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Religion als positive Kraft in der Gesellschaft zur Geltung zu bringen, indem wir

  • das Gespräch zwischen Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit fördern,
  • den Austausch zwischen Religiösen und Nichtreligiösen anregen,
  • die Öffentlichkeit über Religion informieren,
  • zum Diskurs über gesellschaftspolitische Themen aus religiöser Perspektive beitragen und
  • Raum für religiöse Erfahrung bieten

 

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